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DESIGN-ATELIER GAUKLER STUTTGART

TT - Der durchsichtige und begehbare Technologieträger

Ein durchsichtiges Auto für Kfz-Messen oder Kfz-Schulungen


Der Technologieträger soll Technik sichtbar machen’ – mit diesem Leitgedanken haben wir das Messe-Exponat gestaltet und konstruiert.

Dabei soll ein markenunabhängiges, modernes Fahrzeug dargestellt werden, an dem Sicherheitsfeatures auf Messen gezeigt werden können. Damit wurde eine Plattform geschaffen, auf der sich kleinere Hersteller präsentieren können, die sich auf die Herstellung von Produkten zur Erhöhung der Fahrsicherheit spezialisiert haben. Selbstverständlich bietet der Technologieträger auch Platz für größere Unternehmen, die im OEM-Bereich innovative und zukunftsweisende Produkte entwickeln.  Das Design orientiert sich an aktuellen viertürigen Limousinen mit coupeartiger Silhouette von der Art eines Mercedes CLS oder Passat CC wobei die Markenunabhängigkeit eine Grundvoraussetzung ist. Das Fahrzeug ist im Maßstab 1:1 aufgebaut, 4,70m lang, knapp 2m breit und von 4 Personen ‚besitzbar’. Dabei sollen sämtliche Funktionen des Fahrwerks und der Lenkung umgesetzt werden.

Ausstattung Das ‚Fahrzeug’ besteht aus einem tragenden Grundrahmen an dem vorne und hinten ein Fahrschemel zur Aufnahme des Fahrwerks montiert ist. Das Fahrwerk besteht aus zwei Vorderachsen eines Irmscher Seven. Dabei kommen doppelte Querlenker zum Einsatz. Der Radträger ist ein Aluminium-Frästeil. Stoßdämpfer hat die Firma KW zur Verfügung gestellt. Als Felgenpartner konnten wir Borbet gewinnen, im Moment sind 17“ Felgen montiert. Dunlop hat einen Satz Sport Maxx TT beigesteuert.

Sitze werden von Recaro gestellt. Vorne kommen dabei zwei Modelle aus der Med Serie zum Einsatz. Diese Versionen sind komplett elektrisch einstellbar und zudem beheiz- und belüftbar. In Kombination mit einer Pedalerie und einem Lenkrad soll auf der IAA 2011 in Frankfurt das Thema ‚Wie stelle ich die Sitzposition richtig ein’ behandelt werden. In der hinteren Reihe werden zwei sportlichere Modelle aus der Serie Sportster CS verbaut. Dabei wurde bei einem der Sitze der integrierte Seitenairbag ausgelöst und mit Schaumstoff gefüllt.

Im Mitteltunnel des Grundrahmens können elektrische Systeme wie z.B. Steuergeräte und Netzteile untergebracht werden. Das Armaturenbrett ist aus 10mm Plexiglas geschnitten und im Moment noch stark abstrahiert. Es wird bis zur IAA noch realistischer, aber nach wie vor markenunabhängig gestaltet.

Weiterentwicklung zur IAA Aufgrund eines sehr engen Terminplans konnten zur AMIStyle nicht alle Ideen zum Technologieträger umgesetzt werden. Der Zustand auf den Abbildungen entspricht daher nicht dem geplanten Auftritt auf der IAA. Neben der Montage aller vier Sitze auf angefertigten Konsolen gehört zu den Erweiterungen unter Anderem die Umsetzung der Lenkfunktion der Vorderachse. Dazu sollte ein Lenkgetriebe, eine Lenksäule und ein Lenkrad verbaut werden. Weiterhin soll auf der IAA das Thema ‚Ladungssicherung im PKW’ dem Besucher nähergebracht werden. Dazu wird im Technologieträger ein Kofferraum installiert, in dem unterschiedliche Ladungssicherungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Daran können Interessierte üben, präparierte Gepäckstücke sicher zu verstauen. Durch Moderation wird dabei auf typische Fehler hingewiesen und der Proband angeleitet, seine Ladung korrekt zu sichern. Die Karosserie wird durch A-, B- und C-Säulen ergänzt. An den B-Säulen soll ein Sicherheitsgurtsystem verbaut werden.

Das Projekt ist auf mehrere Jahre ausgelegt und soll auf vielen Veranstaltungen zu sehen sein. Dabei soll der Technologieträger zielgerichtet wachsen und mit den jeweils relevanten Bauteilen ausgestattet werden. Ein reizvolles Projekt ist die Darstellung der Funktionsweise eines Airbags, der mit Hilfe eines Lufttanks mehrmals täglich aufgeblasen werden kann. Dabei soll der Vorgang reversibel ablaufen und der Airbag wieder eingezogen werden. Des Weiteren könnten komplette mechatronische Systeme wie beispielsweise ein ABS mit allen Stoff- und Signalflüssen sowie Sensoren durch LED-Lauflichter visualisiert werden. Komplexere technische Abläufe wie z.B. die Funktionsweise eines pyrotechnischen Gurtstraffers können durch den Einsatz kleinerer TFT Monitore an den jeweiligen Einbaupositionen dargestellt werden. Dabei kann die Erstellung einer Animation mit Hilfe von CAD-Systemen und Flash-Programmierung unterstützt werden.

Die Firma MachWerk in Stuttgart ist von Seiten des DVR mit der Realisierung des Technologieträgers beauftragt worden. Unsere Tätigkeit umfasst in diesem Fall die Konzeption, das Design sowie die fertigungsgerechte Konstruktion. Zusammen mit einem Netzwerk aus metallverarbeitenden Firmen wurde der gesamte Aufbau binnen kurzer Zeit umgesetzt. Weiterhin fertigen wir sämtliche notwendigen Modifikationen um die Produkte der verschiedenen Technik-Partner in Betrieb zu nehmen. Dazu stehen uns eine Reihe Maschinen zur Verfügung, z.B. eine CNC-Fräse. Sollten Verkleidungselemente notwenig werden, besteht im Hause die Möglichkeit diese aus Kohlefaser- oder Glasfaserverstärktem Kunststoff anzufertigen. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch oder auch per E-Mail zur Verfügung.  Patrick.Staack@machwerk-stuttgart.de